Autor: K L

TERMINE

10.03.2026 Die 18.00 Uhr Monatstreffen im Café Wagner
06.03.2026 Fr 18.00 Uhr Jahreshauptversammlung der BN Kreisgruppe Haßberge
10.05.2026 So 10-16 Uhr Fahrradbörse an der Eiswiese
20.06.2026 Sa 16-18 Uhr Kräuterwanderung mit Herbert Stang (Treffpunkt Kaserne Südtor)

Landschaftspflege

Landschaftspflege

Winterheckenpflege am Losberg

Mitglieder des BN-Ebern führten in den letzten Wochen auf einer Streuobstwiese zwei Winterpflegeaktionen durch. Abschnittsweise wurden Heckenbereiche, die in die Wiese hineingewachsen waren zurückgenommen, auch eingewachsene Obstbäume wurden freigestellt.
Überraschend wurde festgestellt, dass sich Misteln an den alten Apfelbäumen festgesetzt haben, die bei einer Ausbreitung die Bäume erheblich schwächen und zum Absterben bringen können. Bei der Baumpflege wurden die Misteln entfernt. Befallene Äste und Zweigen werden bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten. Dazu wurde am 2. März ein Aktionstag mit Leitern und notwendigem Gerät angesetzt. Über die Misteln, ein existenzbedrohender Halbschmarotzer für Streuobstbäume, soll verstärkt informiert werden.
Nach Arbeitsschluss wurde bei einer Brotzeit über die durchgeführte Aktion und natürlich die Mistelthematik intensiv diskutiert.

Helfertreffen 30.Januar 2026

Das traditionelle jährliche Treffen der Helfer und Unterstützer des BN Ebern fand am 30. Januar 2026 erneut in den Frankenstuben statt. Über 50 Erwachsene und Kinder waren der Einladung zum Helfertreffen gefolgt. Die Veranstaltung diente zum Gedankenaustausch zwischen den verschiedenen Helfern bei den zahlreichen Veranstaltungen 

Streuobstquiz 2025 Überreichung Preise

Streuobstquiz 2025 Überreichung Preise

Fotograf Andreas Mantel: (Von links) Alexander Hippeli, Harald Amon, Tamara Mantel, Anna Rieß, Sabine Fuchs, Kurt Langer

BN Ebern Jahresversammlung

Jahresversammlung des BUND Naturschutz Ebern am 21.11.2025 im Café Wagner
Ehrungen von langjährigen Mitgliedern und ein Vortrag über die Wildkatze standen am vergangenen Freitag im Mittelpunkt der Jahres-Mitgliederversammlung des Bund Naturschutz Ebern im Café Wagner. Erster Vorsitzender Harald Amon konnte dazu zahlreiche Mitglieder begrüßen.

Anke Camphausen
Anke Camphausen beim Vortrag

Mit dem Vortrag zum BN-Projekt „Wildkatzenwälter von morgen“ ging Anke Camphausen zunächst auf die Kennzeichen der scheuen Wildkatze, die als eigene Art zurückgezogen in Wäldern lebt, ein. Besonders auffällig ist der buschige Schwanz mit schwarzen Ringen und einem stumpfen Ende. Die in den Haßbergen vorkommende Wildkatze profitiert von unaufgeräumten Wäldern mit Wurzeltellern und Reisighaufen, strukturreichen Waldrändern und offenen Flächen mit Deckung für die Mäusejagd. 2003 konnte sie erstmals von Eberhard Ponader vor Ort mit der Lockstockmethode nachgewiesen werden. Auch wenn die Wildkatze, so führte die Referentin aus, langsam die Wälder Bayerns zurückerobert, so gilt sie nach wie vor als stark gefährdet.
Harald Amon zeigte sich anschließend erfreut, dass von den über 400 Mitgliedern des BN schon sehr viele seit Jahrzehnten den Bund Naturschutz mit ihrer Mitgliedschaft unterstützen. Im Jahre 2025 konnten 14 Mitglieder mit einer über 40-jährigen Mitgliedschaft geehrt werden. Den anwesenden Mitgliedern Hannelore Ebert, Stefan Einwag, Ingo Hafenecker, Christine und Oliver Kröner, Hansfried Nickel sowie Silke und Herbert Stang konnte die Silberne Anstecknadel und Ehrenurkunde zusammen mit einem kleinen Präsent persönlich überreicht werden. Verhindert waren die Mitglieder Karlheinz Hirsch, Helmut Maurer, Angelika Nickel, Karola Schlosser und Petra Schmidt.
Mit der Goldenen Anstecknadel wurde Alexander Hippeli, welcher seit über 45 Jahren Mitglied ist und seit über 20 Jahren mit großem Einsatz das Amt des 2. Vorsitzende vom BN Ebern ausübt.
Die vielfältigen Aktivitäten des BN Ebern wurden von Harald Amon in seinem Tätigkeitsbericht aufgezeigt. Neben einer Winteraktion wurde Landschaftspflege auf fünf Flächen im Sommer in mehreren Einsätzen bewältigt. Die Amphibienaktion mit der Zaunbetreuung bei Jesserndorf und der Laicherfassung und Baumschnittmaßnahmen an Streuobstanlagen wurden mit vielen Helfern im Frühjahr durchgeführt. Auf reges Interesse stießen die verschiedenen Führungen zu Vogelstimmen, Kräuter und Schmetterlingen. Die Fahrradbörse an der Eiswiese und der gemütliche Sommertreff auf der BN Wiese fanden im Frühsommer statt. Mit Hedi Herbst und Wenzel Berninger konnten im Eberner Ferienprogramm drei Aktionen zum Thema Wald und Nistkastenkontrolle mit viel Nachfrage angeboten werden. Der Herbst war zum Thema Streuobst und Pilzen ausgefüllt. „Gelbes Band – Ernten erwünscht“ wurde organisiert und die Mostanlage in Heubach mit neun Einsatztagen und 14 Helfern betreut. Reges Interesse fanden die größte BN Veranstaltung, das 31. Apfelfest, und die 14. Eberner Pilztage mit Herbert Stang. Der Vorsitzende bedankte sich für die große vielseitige Unterstützung bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern.
Schatzmeister Lutz Freund hob in seinem Kassenbericht bei seinen Einnahmen vor allem das Apfelfest und die Fahrradbörse sowie eine Spende der VR-Bank hervor. Größere Ausgaben waren erforderlich für die Landschaftspflegearbeiten und Materialien hierfür.

Fotograf: Kurt Langer: Geehrte mit 1. Vors. Harald Amon (rechts) und der Referentin Anke Camphausen (links)

Harald Amon, BN Ebern

31. Apfelfest des BN Ebern

31. Apfelfest des BN Ebern

Viele Besucher des vom BUND Naturschutz Ebern, zusammen mit dem Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Haßberge, am Eberner Oktobermarkt organisierten 31.Apfelfestes, interessierten sich für die angebotenen Themen.  Im Alten Rathaus informierten sich mehrere hundert Besucher, bei Kaffee und leckerem Kuchen, anhand einer umfangreichen Ausstellung, über 

Mostanlage in Heubach ist ab Mitte September aktiv

Achtung! Ab 28.09.2025 keine Anmeldung mehr möglich, da alle Termine ausgebucht! Die Mostanlage Heubach im Haus der Bäuerin mit der Erhitzungsanlage, bietet ab Mitte September 2025 wieder einen Mostbetrieb an.Dabei besteht das Angebot der Stadt Ebern mit der Mostpresse aus zwei Möglichkeiten: einmal kann der 

Ferienprogramm: Nistkastenkontrolle

Die Kontrolle von Vogelnistkästen war ein Beitrag des BUND Naturschutz Ebern zum Eberner Ferienprogramm. Dabei konnten die Kinder selbst Hand anlegen und vielfältige Erfahrungen in der Natur erleben. Sie machten dabei so manche einmalige, unvergessene Entdeckung. Angeleitet wurden sie von den BNlern Hedi Herbst, Wenzel Berninger und Harald Amon.

Zum Kennenlernen gestalteten zuerst die Kinder ihren Vornamen mit Naturmaterialien auf einem Kärtchen mit doppelten Klebeband. Dabei wurden Grashalme, Blütenteile und Pflanzenblätter in verschiedenen Formen und Farben entdeckt und verarbeitet.

Vor einigen Jahren hatte Eberhard Ponader 42 Nistkästen im seinem alten Forstbereich Herrenbirke nahe Unterpreppach aufgehängt. Damit soll das Nistangebot für Vögel erhöht werden, das auch dem Wald Nutzen bringt. Jetzt nach der Brutzeit sind diese Kästen zu kontrollieren und zu reinigen, damit sie im nächsten Jahr wieder bezugsbereit sind.

Aufgeteilt in zwei Gruppen ging es an die Kontrolle. Dabei lernten die Kinder die moosigen Nester der Meisen und die rindenhaltigen des Kleibers, der auch noch seinen Eingang mit Ton verkleinert, kennen. Allerdings hatten sich als Nachfolger schon ganze Siebenschläferfamilien in die Wohnstuben eingenistet. Von den Kindern konnten die aufgeweckten Siebenschläfer in den Kästen länger beobachtet und der buschige Schwanz bewundert werden. Besonders begeistert waren die Kinder über die Siebenschläferfamilien, die teilweise noch kleine Jungen hatten. Hier wurden die Deckel der Vogelkästen nach einer kleinen Reinigung und Zählung wieder vorsichtig geschlossen.

Dass Kontrollieren auch Arbeit bedeutet, merkten die jungen Naturfreunde beim Tragen der benötigten Werkzeuge, beim Zurücklegen langer Wege und beim Protokollieren der Funde in eine Aufnahmeliste. So war auch eine Pause dazwischen und am Ende mit einer Brotzeit besonders wichtig.

Schmetterlingswanderung

Das ehemalige Bundeswehrübungsgelände brachte bei der Schmetterlingswanderung am 15. Juni 2025 mit Eberhard Ponader und Harald Amon wieder ein reiches Artenspektrum zutage. Die Ergebnisse des bundesweiten Monitorings wurden vorgestellt und aufgezeigt, dass dabei mehr Arten eine Abnahme zeigten wie umgekehrt. Bereits kurz nach dem Treffpunkt