Aktuelle Beiträge

Wildkatze im Hasswald

Wildkatze im Hasswald – Infoboards informieren über scheue Waldbewohnerin Die Wildkatze ist wieder ein fester Bestandteil des Hasswaldes. Mit Infoboards am Weißfichten-See und am Herrenbirken-Parkplatz wird künftig auf das Vorkommen der Wildkatze aufmerksam gemacht. Die Tafeln informieren zum einen über ihre Lebensweise und ihren Lebensraum 

Gelbes Band erlaubt das Obsternten

Gelbes Band erlaubt das Obsternten

Kreisfachberater Guntram Ulsamer und 1. Vors. BN Ebern Harald Amon weisen auf die Aktion hin Foto: Fabian KLemm, LRA Haßberge

TERMINE

  • August 2026 Ferienprogramm Stadt Ebern Beitrag BN Ebern
  • ab 12.09.2026 Anmeldung für Nutzung Mostanlage Heubach
  • 14.09.2026 19.00 Uhr Monatstreffen in der BN-Geschäftsstelle
  • 26.09.2026 Sa 10-14 Uhr Streuobstexkursion in Hohnhausen mit Wolfgang Subal
  • 02.10.2026 Fr.13:30 -16:00 Exkursion zur Wildkatze im Hasswald Treffpunkt: Weißfichtensee
  • 11.10.2026 So 32. Apfelfest am Oktobermarkt
  • 17./18.10.2026 Sa/So 15. Eberner Pilztage
  • November 2026 Jahreshauptversammlung BN Ebern mit Wahl des Vorstand

Herbst-Programm 2026 BN Ebern

Am Sonntag, 11. Oktober 2026, findet zum Oktobermarkt das 32. Apfelfest in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Haßberge statt.Im Rathaus gibt es Kaffee und vielfältige Apfelkuchen und frisch gepressten Apfelsaft im Innenhof, daneben werden ein Schälwettbewerb, ein Kinderangebot und eine Ausstellung zum 

Kein Grund zur Panik – Wespen

Die Feldwespe ist eine in Deutschland vorkommende Wespenart und im Siedlungsbereich recht häufig anzutreffen. Da sie zum Nestbau eine Vorliebe für besonders warme und besonnte Standorte hat, findet man sie häufig in Hohlräumen unter Dächern von Gartenlauben in südexponierter Richtung und in Gewächshäusern. Die sehr 

BN-Beitrag zum Ferienprogramm

Anfang August verbrachten 15 Kinder aus Ebern und Umgebung zwei erlebnisreiche Vormittage am Weißfichtensee und im angrenzenden Wald. Der Beitrag des BN Ebern zum Eberner Ferienprogramm verband dabei Spiel und Spaß mit spannenden Einblicken in die heimische Natur und die Zusammenhänge zwischen Mensch und Umwelt.

Geleitet wurden die Gruppen von Hedi Herbst und Wenzel Berninger. Mit viel Engagement und eigener Begeisterung vermittelten sie den Kindern, wie vielfältig die Natur vor der eigenen Haustür ist und warum es sich lohnt, sie zu schützen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Dabei ging es nicht nur darum, Natur zu erleben, sondern auch darum, die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt zu verstehen.

Zu Besuch bei Biber Bernd
Am ersten Vormittag begleitete die Gruppe „Biber Bernd“ und bekam dabei einen besonderen Einblick in das Leben des fleißigen Baumeisters. Gemeinsam erkundeten die Kinder seine Biberburg am Weißfichtensee und erfuhren, welche wichtige Rolle Biber in natürlichen Kreisläufen spielen.
So sorgen Biberdämme dafür, dass Wasser länger in der Landschaft gehalten wird. Dadurch können sie zum Grundwasserschutz beitragen und in langsam fließenden, angestauten Gewässern die Artenvielfalt erhöhen. Auch bei starken Niederschlägen können Biberteiche dazu beitragen, Hochwasserwellen abzuschwächen.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass das Zusammenleben von Mensch und Biber nicht immer konfliktfrei ist. Insbesondere für die Landwirtschaft können überflutete Flächen oder veränderte Wasserläufe zum Problem werden. Die Kinder lernten so, dass Naturschutz häufig bedeutet, unterschiedliche Interessen miteinander in Einklang zu bringen.

Orientierung, Kräuter und ein selbstgebautes Shelter
Am zweiten Tag standen Orientierung und praktische Naturerfahrungen auf dem Programm. Die Kinder lernten, sich anhand der Bemoosung von Baumstämmen zu orientieren und Karten zu lesen. Außerdem ging es um die Frage, welche Pflanzen und Kräuter aus der Natur essbar sind.
Gemeinsam wurden Blüten und Kräuter gesammelt und anschließend zu Kräutersalz verarbeitet. Natürlich durfte auch eine Kostprobe nicht fehlen.
Zum Abschluss wurde es noch einmal handwerklich: Die Kinder bauten gemeinsam ein Shelter aus Naturmaterialien – einen einfachen Unterschlupf, der bei Wind und Regen Schutz bieten kann.

Mit vielen neuen Eindrücken und sichtlich großer Begeisterung für die Natur ging das Ferienprogramm schließlich zu Ende. Die Rückfahrt zum Treffpunkt in Ebern wurde noch einmal für einige lustige Momente genutzt. Dort warteten bereits die Eltern sehnsüchtig auf ihre Kinder – inzwischen zwar nicht mehr ganz sauber, dafür aber mit strahlenden Gesichtern und vielen Erlebnissen im Gepäck.

Wenzel Berninger, Hedi Herbst

Ausstellung 50 Jahre BN Kreisgruppe Haßberge

Im Zeitraum vom 12. Juli bis zum 02.August 2026 werden einige der vielen Aktivitäten des BN in der Ebern-Galerie im Rahmen einer Fotoausstellung gezeigt. Die Öffnungszeiten sind an Samstagen und Sonntagen von 14 bis 17 Uhr, sowie am Altstadtfestmontag 27. Juli.

Erkundung Höhle Fränkische Schweiz

Der BN Ebern lädt zu einer Erkundungder Tiefen der Fränkischen Schweiz unterFührung von Stefan Einwag amSonntag 14. Juni 07.30 Uhr ein.weitere Informationen dazuStart Bahnhaltepunkt/Kindergartenin Fahrgemeinschaften.

Schwalben Info und Erfassung

Wo sich Glücksbringer einnisten

Erfassung unserer heimischen Bestände von Rauch- und Mehlschwalben

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Im Volksglauben bringt die Schwalbe einem Haus, in dem sie nistet, Glück. Sie schützt es vor Feuer und Blitz. Doch die Lebensbedingungen für Schwalben sind schwieriger geworden und die Bestände gehen zurück.

Der BUND Naturschutz Ebern startet deshalb wieder eine Schwalbenzählung – erfasst werden Mehl- und Rauchschwalben – zu der die Bevölkerung zur Mithilfe aufgerufen wird.

Ziel ist es, möglichst viele Ortschaften mit dem jeweiligen Schwalbenbestand zu erfassen. Dazu werden die besetzten Nester der Mehlschwalben an den Hauswänden und der Rauchschwalben in den Ställen gezählt. Zwar können zehn Nester an einer Hauswand hängen, aber manchmal sind nur wenige davon besetzt. Der BN freut sich über jede Meldung die eingeht, besonders hilfreich wäre es, wenn ganze Ortschaften begangen werden. Informationen und Listen sind an den unteren Adressen erhältlich.

Mit den eingehenden neuen Meldungen besteht die Gelegenheit mit den alten Erfassungszahlen zu vergleichen. Dadurch kann die Entwicklung der lokalen Schwalbenpopulation für die letzten 35 Jahre aufgezeigt werden. Die Schwalbenzählung im Eberner Raum in den neunziger Jahren hatte bereits deutlich gemacht, wie sehr die Schwalben von äußeren Bedingungen abhängig sind.
Hatte in einer Ortschaft ein Landwirt die Milchwirtschaft aufgegeben, so war im darauffolgenden Jahr die Anzahl der Rauchschwalben deutlich zurückgegangen. Wichtig ist der Zugang zu Ställen und anderen landwirtschaftlichen Gebäuden für die Rauchschwalben, die im Innern von Gebäuden nisten. Hier stellt ein leicht geöffnetes Fenster schon eine Hilfe dar.

Die Naturschützer weisen in Gesprächen die Hausbesitzer darauf hin, dass unter Dachvorsprüngen keine schwalbenabweisenden Silberpapierstreifen angebracht oder gar halbfertige Nester mit Stangen herabgestoßen werden sollen. Die so „hinausgeworfenen“ Schwalben werden dadurch in ihrem Brutgeschäft unterbrochen, müssen also nochmals, nun verspätet, damit beginnen, und der Nachwuchs schlüpft entsprechend spät. Als Konsequenz sind die Jungen für den langen Flug ins Winterquartier nicht kräftig genug und überleben oft nicht.
So werden die Schwalben Opfer des gesteigerten Sauberkeitsbedürfnisses unserer Tage. Aber selbst dort, wo ihnen der Nestbau nicht verwehrt wird, ist ihnen das Anheften ihrer Nester wegen der Glätte der neuen Außenputze oft nicht möglich. Oder aber stürzen die Nester, wegen der schlechten Haftung, durch die auf die Häuser übertragenen Erschütterungen aus dem Straßenverkehr, oftmals sogar zusammen mit der Brut, wieder ab.

Vorbildlich nennt der BN das Verhalten der Hausbesitzer, die an ihren Hauswänden Nisthilfen anbringen und darunter Kotbretter zur Vermeidung von Schmutz an der Hauswand und auf dem Boden. Wird gleichzeitig noch dafür gesorgt, dass in feuchten Schlammlöchern Material für den Nestbau zur Verfügung steht, so ist die Hoffnung berechtigt, dass sich Schwalben ansiedeln werden – besonders dann, wenn in der Nachbarschaft schon welche nisten, betont man beim Bund Naturschutz. Fertige Kunstnester können spät eintreffenden Schwalben helfen, den entstandenen Zeitverlust wieder wettzumachen. Groß ist die Freude vieler Naturliebhaber, wenn die Schwalbe, die als sogenannter „Kulturfolger“ die Nähe des Menschen sucht und von jeher als Glücksbringer gilt, „unter seinem Dach“ eine neue Brutstätte gefunden hat.

Die Schwalbenzählung des BUND Naturschutz Ebern erfasst bis zu 30 Ortschaften im Eberner Raum. Interessenten, die sich daran beteiligen wollen oder Fragen zum Schwalbenschutz haben, können sich per Mail an ebern@bund-naturschutz.de wenden..

Der Erfassungsbogen kann auch als PDF-Datei heruntergeladen werden.
Vorderseite mit Eintragungsmöglichkeit
Rückseite mit Informationen

Bericht aus dem Jahre 2010 zu unseren Schwalben

Schwalbennester2010

Schwalben

Neue Presse 21.08.2010

Ein Herz für Frühjahrsboten

Die schwarz-weißen Flugkünstler sind gerne gesehen. Aber mit den Kuh- und Schweineställen schwinden in den Dörfern auch die Schwalben.
Von Manfred Wagner

Römmelsdorf/Dürrnhof/Gemünd – Auf dem Hof der Bauersleute Hedwig und Hermann Schmidt in Römmelsdorf scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Der vor etwa 50 Jahren gebaute Stall ist die Heimat von 20 Milchkühen – und 61 Rauchschwalben. So viele, sagt der Landwirt mit leuchtenden Augen und stolzer Stimme, habe er frühmorgens auf dem Wasserleitungsrohr im Stall gezählt. „Bei uns gehören die Schwalben einfach zur Familie dazu“, ergänzt seine Frau.

Früher waren die gefiederten Flugkünstler und ihre kunstvoll an Mauerecken oder Lampen klebenden Nester selbstverständlich. Ein Viehstall ohne Schwalben war wie ein Dorf ohne Kirche. Aber mit den Kühen und Schweinen sind auch viele der Vögel aus den Siedlungen verschwunden.

Zahl der Tiere nimmt ab

Harald Amon, der Vorsitzende des Bund Naturschutz (BN) in Ebern, berichtet im Gespräch mit der Neuen Presse von einer aktuellen Bestandserhebung im nördlichen Landkreis. Aufschlussreich ist der Vergleich zu den Zahlen, die 1995 ermittelt wurden: Bei den Rauchschwalben gibt es erhebliche, bei den Mehlschwalben leichte Rückgänge.

Der Naturschützer kennt die Gründe. „Die Rauchschwalbe“, sagt der Experte, „nennt man auch Stallschwalbe.“ Ihre Brutplätze findet man fast ausschließlich in Tierstallungen, hier machen sie mit den reichlich vorhandenen Fliegen fette Beute. Und wenn es draußen schon kälter ist, „bleiben die Schwalben nachts gerne im Stall“, hat Bauer Schmidt beobachtet.

Die Welt ist in Ordnung

Der Römmelsdorfer glaubt noch an das alte Sprichwort „Wo die Schwalbe nistet, da kein Unglück fristet.“ Wenn er sieht, wie seine Schwalben miteinander zwitschern und streiten, ist für ihn die Welt in Ordnung. Als er bemerkte, dass sich Katzen an den offenen Fenstern auf die Lauer legten und die junge Schwalben im Flug abfingen, schaffte er sich zwei Hunde an. Seitdem brauchen die Glücksbringer keine Katzenkrallen mehr zu fürchten.

Alle Jahre wieder wartet er im Frühjahr sehnsüchtig, dass seine Lieblinge von ihrer langen und gefahrvollen Reise aus Afrika zurückkommen. „Jede steuert sofort ihr altes Nest wieder an“, erzählt er gerührt. Aber wenn sie sich sammeln und südwärts fortfliegen, fließt schon mal eine Träne, bekennt das gestandene Mannsbild. Bald ist es wieder soweit: „An Maria Geburt (8. September) fliegen die Schwalben furt“, lautet eine bekannte Bauernregel.

Sein Sohn Hilmar bewirtschaftet einen Hof in Üschersdorf. Auch dort sind die Flieger willkommen. Die Schwiegertochter Andrea, Hilmars Frau , erinnert sich, dass die munteren Vögel heuer im Frühjahr besonders fleißig waren. Sie pickten die Lehmerde, die ihr Mann von den Traktorreifen kratzte, dankbar auf und zusammen mit Strohresten bauten sie unermüdlich ihre Nester.

Im Junior-Hof nistet die andere bei uns heimische Schwalbenart, die Mehlschwalbe. Sie trifft man noch häufiger an, weil ihre Nester nicht im Gebäude, sondern stets im Freien unter Dachvorsprüngen oder Decken zu finden sind. Der bekannte Diplom-Biologe Jürgen Thein kennt sogar in Haßfurt am Tränkberg und in der Zwerchmaingasse Mehlschwalbennester.

Naturfreund Amon lobt etliche Hauseigentümer, die mit ihren „Untermietern“ auf du und du leben. Roland Schelhorn und dessen Lebensgefährtin Angelika Flad aus Dürrnhof gehören dazu. Der gebürtige Dürrnhofer bezeichnet sich selbst als Hobby-Ornithologe, der sich schon als Junge für die Vogelwelt interessierte. Er duldet die Schwalben nicht nur, sondern greift ihnen kräftig unter die Flügel.

Robert Schelhorn mit Nisthilfe

Robert Schelhorn aus Dürrnhof ist ein Vogelfreund.
Seit Jahrzehnten baut er künstliche Nisthilfen aus Presskarton, Spanplattenstücken und Holzbeton

Künstliche Nisthilfen

Seit Jahrzehnten baut er künstliche Nisthilfen aus Presskarton, Spanplattenstücken und Holzbeton. Die befestigt er mittels Klammern unter der offenen Decke des Nebenhauses. Wenn die Zugvögel weg sind, nimmt er die Brutstätten herunter und reinigt und desinfiziert sie. Im zeitigen Frühjahr werden sie dann wieder anmontiert. Die Tiere liegen Schelhorn dermaßen am Herzen, dass er seine selbst gebauten, bewährten Nisthilfen an Interessierte zum Selbstkostenpreis abgibt.

Wer im Sommer richtig viele Schwalben auf einem Haufen sehen will, sollte mal beim Ehepaar Anni und Werner Häfner im Eberner Ortsteil Gemünd vorbeischauen. Was sich in der offenen Einfahrt gegenüber ihrem Wohnhaus an der Scheunendecke abspielt, ist einmalig. Eine Kolonie von über 80 Mehlschwalbenpaaren zieht hier den Nachwuchs groß.

So schön das Vogelgezwitscher anzuhören ist – der herab fallende Kot verursacht „eine ziemliche Sauerei“, gesteht Frau Häfner. Selbstredend sollte man kein Auto unter die Brutnester stellen. Sogar die Hauswand zieren unfeine Flecken. Darüber freut sich niemand, aber die Häfners brächten es einfach nicht übers Herz, die Schwalben zu vertreiben oder deren Nester zu zerstören. Was übrigens auch gesetzlich verboten wäre.

In manchen Fallen, rät Amon, hilft ein Kotbrett unter den Nestern gegen übermäßige Verschmutzung. „Die Schwalben waren hier, sie sind hier und sie bleiben hier“, lautet das Schlusswort von Werner Häfner zu dem Thema.

25.Fahrradbörse an der Eiswiese beim SPZ

25.Fahrradbörse an der Eiswiese beim SPZ

Ankauf und Verkauf von gebrauchten Fahrrädern Der Bund Naturschutz Ebern veranstaltete am Sonntag, den 10. Mai von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr wieder seine inzwischen schon 25.Fahrradbörse. Diese fand an der Eiswiese am SPZ (Sozialpsychiatrisches Zentrum) statt. Interessenten hatten die Möglichkeit gebrauchte Fahrräder verschiedener Kategorien